rt-go: 2009-08-05

Bastei - Wanderung

Wenn man schon mal da ist,
muss man natürlich auch die Bastei besuchen.

Der Parkplatz in Oberrathen macht einem sofort klar,
dass da auch andere Leute hin kommen.

Und die Schlange vor der Fähre lässt Schlimmes ahnen.

Ob die alle drauf passen?

Egal, wir sind jedenfalls drauf.

Aber, obwohl die Fähre 320 Personen befördern darf,
passen nicht alle auf einmal drauf.
Einige müssen halt warten.

Die Überfahrt geht aber sehr flott.

Und schon strömen die Scharen von Bord.

Im Kurort Rathen ist man wohl daran gewöhnt.
Wir fragen uns nur, wie da die Kur aus sieht.
Touristen zählen bis man in Genesungsschlaf fällt?

Letzte Gelegenheit zum Erweb von unvergesslichen Andenken, bevor es auf die Touristenpiste geht.

Hier, schon im hoch gelegenen Ortsteil,
zeigen drei Schilder am Haus links
die Wasserstände verschiedener Hochwasser.
2002 war der zweithöchste, über dem unteren Balken.

Endlich Aussicht.

Blick auf die Elbe, die etwa 190 Meter tiefer liegt.

 

Da drüben liegt Oberrathen mit dem großen Parkplatz.

 

 

 

Die Bastei-Brücke.

In der Felsenburg Neurathen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben auf der Bastei gibt es nicht nur eine Gaststätte.
Damit hatten wir gerechnet.
Nein, da gibt es sogar ein Hotel und mehrere Geschäfte.

Außerdem ist da eine breite Straße und ein großer Parkplatz.
Und die Busse, die Pferdewagen und die zahllosen Touristen,
die da ständig unterwegs sind, vermitteln den Eindruck,
dass sich da ein ganzer Ortsteil befindet.

Angesichts eines solchen Jahrmarktes ...

... bleibt nur die Flucht in den Wald.

Dort ist es dann tatsächlich sehr einsam und ruhig.

Über den Fremdenweg ...

... kommt man zum Höllgrund ...

... und zum Zscherregrund.

An einer Abzweigung beschließen
wir noch einen kleinen Umweg.

So gelangen wir zur Waldidylle.

Die Idylle wird allerdings etwas getrübt.
Abertausende kleiner Fliegen machen es fast unmöglich,
das Radler ohne Beilage zu trinken.

In Stadt Wehlen müssen wir wieder
mit einer Fähre übersetzen.

Denn die Bahn, die uns nach Oberrathen zurück bringen soll,
fährt auf der anderen Elbseite.
Hier ein Güterzug mit zahlreichen Skoda beladen.
Davon bringen drei am Tag Autos nach Deutschland.

Wer die wohl alle kaufen soll!?

Bahn fahren ist was ganz Besonderes.
Das kann nicht jeder.

Als wir zum Bahnhof kamen, fanden wir sofort den Eingang.
Der führte direkt in eine Unterführung,
die uns auf den richtigen Bahnsteig brachte.

Dumm war nur,
dass wir nirgends einen Fahrscheinautomaten sehen konnten.

Nach ausgiebiger Suche entdeckte ich gegenüber
am anderen Ende des Bahnsteigs einen Kasten,
der vielleicht ein Fahrscheinautomat sein konnte.

Also ging ich wieder durch die Unterführung
und den zuvor benutzten Eingang nach draußen.
Dann folgte ich der Straße bis zum Ende des Bahnsteigs.
Dort gab es eine Möglichkeit, auf den Bahnsteig zu kommen.
Und (Hurra!), der Kasten sah auch von vorne
wie ein Fahrscheinautomat aus.

Dessen Benutzerführung brachte mich allerdings
an den Rand der Verzweiflung.
Nach vollen 5 Minuten hatte ich der Kiste
immer noch keinen Fahrschein entlockt.

Aber da kam meine Rettung.
Zwei Eingeborene, die offenbar öfter Bahn fahren,
sagten mir, ich solle einfach “eine Fahrzone” drücken.
Das funktionierte sofort.
Und ich habe es sogar zwei mal hintereinander geschafft.

Es ist doch gut, wenn man immer vorausschauend handelt.
Falls ich wieder mal Bahn fahren sollte,
komme ich wieder mindestens eine halbe Stunde früher.

Unser Regionalzug kam pünktlich und überraschte uns.
Die Doppeltüren der zweistöckigen Wagen sind sehr breit
und in jedem Wagen könnte man Fahrräder mit nehmen.
Theoretisch jedenfalls.
Ob das auch praktisch geht, kann ich allerdings nicht sagen.
Ich weiß ja nicht wie man eine Karte fürs Rad bekommt.

Auch schöne Tage gehen zu Ende.
Und gegen Abend kann man schon mal Appetit bekommen.

Deshalb beschlossen wir,
den Tag und den Urlaub
mit einem guten Essen zu beschließen,

Das Essen war gut.

Und auch das Dessert hat niemand zurück gewiesen.

Allerdings hat sich wieder mal bestätigt:

Niemand kann besser kochen,
als ich essen.

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Heimfahrt und Fazit 

Alles gesehen - nix kapiert - alles von vorn gucke!

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