rt-go: 2009-08-01

“Nordic Latsching”
im Elbsandsteingebirge

Eine der zahllosen möglichen Wandertouren führt direkt von Schmilka gut 400 Höhenmeter hinauf zum Großen Winterberg und am Kleinen Winterberg und am Kuhstall vorbei zum Lichtenhainer Wasserfall.
Von dort kann man dann mit der Tram nach Bad Schandau fahren.

Weil wir diese Tour machen wollten,
musste ich nur dafür sorgen,
dass wir anschließend wieder nach Schmilka zurück kämen.

Ich packte deshalb am frühen Morgen mein Lepus ins Auto,
fuhr nach Bad Schandau,
stellte das Auto an der Endstation der Tram ab
und lud mein Rad dort wieder aus.

Dann holte ich die Frühstücksbrötchen
und fuhr die 7 km nach Schmilka zurück.

Um 9 Uhr früh finde ich die Landschaft besonders reizvoll.

Gleich bin ich wieder da.

Ziel fast erreicht.

Nach dem Frühstück geht's los mit “Nordic Latsching”.

Offensichtlich sind noch andere unterwegs.

Aber die Menge verteilt sich.
Rechts geht ein bequemerer Weg.
Wir wählen den kürzeren.

Dafür geht's dann ganz schön steil nach oben.

Auf dem Fahrweg sind auch Radler unterwegs.

Die Grenze, links Deutschland, rechts Tschechien,
war früher scharf bewacht,
hat heute aber kaum noch Bedeutung.

Unterwegs, am Kipphorn, bietet sich ein imposanter Ausblick
auf die Elbe und das umliegende Elbsandsteingebirge.

Blick u. a. auf Bad Schandau.

Auf dem Großen Winterberg bietet sich die Gelegenheit,
die verlorene Flüssigkeit durch eine Apfelschorle zu ersetzen.

Unterwegs bieten sich immer wieder Ausblicke ...

... in die bizarre Landschaft.

Eine sehr lange und steile Treppe
führt wieder in tiefere Regionen zurück.

Wege gibt's genug.
Einige führen auch zum gewünschten Ziel.

Wegen unklarer Wegweisung
haben wir nicht den kürzesten Weg erwischt.

Aber den idyllischsten.

Am Lichtenhainer Wasserfall.

Nach so einer Wanderung reicht Apfelschorle allein nicht aus.

Für dieses beliebte Ausflugsziel kann der Wasserfall
eigentlich nicht mehr als ein sehr dürftiger Vorwand sein.
Das Wasser pieselt hier dünn über den Felsen herab.
Und alle halbe Stunde schwillt der Strom
- mit großer Fanfare angekündigt -
so an, als ob weiter oben jemand
einen Eimer Wasser umgetreten hätte.

Die Fahrt mit der Tram ist günstig und ganz bequem,
bietet aber ganz und gar nicht das Landschaftserlebnis,
von dem einige Reiseführer schwärmen.

Das größte “Event” ist wohl die Begegnung
mit der entgegen kommenden Tram.

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Eine Radtour von Schmilka die Elbe hoch 

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