rt-go: 2009-05-30

San Vincenzo

Etruskische Küste

Die Postkarte zeigt immer noch ein Bild,
das es schon seit vielen Jahren nicht mehr gibt.

Die Hauptstraße, die nach Süden aus dem Ort führt ...

... und stadteinwärts in Richtung Norden.

Am Beginn der Fußgängerzone,
in der fast immer Trubel war.

Außer in der Mittagszeit.

 

Einkauf

Weil wir am Pfingst-Samstag angereist waren, mussten wir natürlich erst einmal die Versorgung sicher stellen.

Im Supermarkt war es selbstverständlich voll.
Und die Schlangen waren lang und zeitraubend.
Wenn wir gewusst hätten,
dass der Supermarkt auch am Pfingst-Sonntag geöffnet hat,
hätten wir den Einkauf wahrscheinlich verschoben.
Aber sonntags einkaufen???

Weil mein Ischias dringend nach Schmerzmitteln verlangte
und ich nicht genügend eingepackt hatte,
musste ich nun halt für Nachschub sorgen.
Grundsätzlich ist das auch am Pfingst-Sonntag kein Problem.
Aber als ich in die Apotheke kam, zeigte die Anzeige (links oben) die 11 an und die Nummer auf dem gezogenen Kärtchen die 40. Weil aber einige besonders Schlaue
zwischendurch weg gegangen waren, war die Schlange vor mir dann doch in 35 Minuten abgearbeitet.

Schlange stehen vor dem Bäcker.
Das konnten wir uns ersparen.

Wir mussten von der Villa (hinten links)
nur zum Nachbarhaus (vorne links) gehen.
Dort war ein "Tante-Emma-Lädchen", das zwar kein riesiges Angebot hatte, aber alles was man so braucht bereit hielt.
Sogar Brot und frische Brötchen.

 

Gastronomie

Gleich daneben war wohl das beste Restaurant des Ortes.
Und wir hatten Glück, dass wir noch einen Platz fanden.
Keine halbe Stunde später war's gerammelt voll
und die Leute standen an der Tür Schlange.

Die Vorspeisen, wie z. B. mein Wildschwein-Carpaccio ...

... und auch die Hauptspeisen, gemischte Fleischplatte
mit Kartoffel und Gemüse, waren ein Genuss.

Den besten Wein der Karte, für nur 120 Euro pro Flasche,
haben wir uns zwar verkniffen,
aber der Tafelwein für 4 Euro pro Liter
war auch nicht schlecht
und hat dem Genuss keinen Abbruch getan.

Ob Meeresfrüchte oder Fleisch ...

... ob Nachspeise ...

... oder Vorspeise.
Alles hat geschmeckt.

Ok.
Die Pizza war natürlich ein Ausrutscher.

Nicht vom Geschmack her, sondern von der Wahl.
In Italien isst man doch keine Pizza!
So was kann nur Touristen passieren.

Die “Fisch”-Platte war da schon viel passender.
In Italien ist übrigens alles “Fisch”,
was sich im Wasser herum treibt.
Egal wie viele Beine es hat.

Der Strand

Um etwas von der Etruskischen Küste zu sehen,
sind wir am Bezahl-Strand vorbei
etwas weiter nach Norden gelaufen.

An den Ausläufern des Ortes vorbei ...

... bis in die Einsamkeit, ...

... wo der Strand nicht “gefegt” ist ...

... und allerlei Strandgut sammelt.

Und wieder zurück in die Zivilisation.

In der Vorsaison ist noch wenig Trubel.

Dafür wird überall gewerkelt und gebaggert,
um für den Ansturm der Touristen gerüstet zu sein.

Gut, dass wir dann wieder weg sind.

Der Trubel im Wasser hält sich auch in Grenzen.

Da kann die Strandwache beruhigt Mittag machen.

Obwohl sie eigentlich von 9 bis 19 Uhr da sein müsste.
Aber,
außerhalb dieser Zeiten
gibt's ja sowieso
garantiert keine Rettung.

Dafür darf man dann mit etwas Glück
einen schönen Sonnenuntergang genießen.

Auch in Italien regnet es.
Manchmal sogar heftig.
Wir haben deshalb nur eine ganz kleine Rundfahrt
in der näheren Umgebung gemacht,
um uns dann wieder ins Trockene zurück zu ziehen.

Was sollte man sich auch ansehen,
wenn man nichts sieht?

Gut, dass wenigstens das Navi “sieht”,
wo's lang geht.

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