rt-go: 2008-09-04

Balaton

Südwesten - Keszthely <-> Balatonkeresztúr


Donnerstag, 04.09.2008

Google Maps zeigt den westlichen Teil des Balaton.
Wir wollten uns den Südwesten
von Keszthely (grün) bis Balatonkeresztúr (rot) antun.

In Kesthely haben wir doch noch einen einsamen Parkplatz gefunden,
wo wir das Auto abstellen konnten, ohne Parkgebühren zu zahlen.
Das Knöllchen hätte dann 6,50 € gekostet,
wenn wir's bezahlt hätten.

Der Radweg folgt erst mal einer Nebenstraße am See.

Sehr idyllisch, wenn kein Trubel ist.

Ein grimmiger Magyar bedroht die Fische.

Jetzt lockt der See zum Fußbad.

Schlammbad war aber nicht geplant.

Die Pampe klebt nicht schlecht ...

.. und bleibt mir noch eine Weile erhalten.
Ob das vielleicht Heilschlamm ist?

Ein schöner ruhiger Waldweg.

Auch diese Verbauung am Schienenübergang
lässt sich bequem umfahren, ...

... führt dann aber auf die Straße und über diesen offenbar
viel genutzten Trampelpfad auf den Radweg zurück.

Wenn der Radweg wieder mal an der Hauptstraße entlang führt,
bleibt die Idylle auf der Strecke.

“Aufrechte” Radler kommen da durch,
wenn auch mit Mühe.

Mit etwas Mühe komme ich da auch vorbei.

Und mein diagonaler Weg ist auch nicht länger.

Zur Dokumentation gibt es ein Panorama: Bahn-Traverse.

Alles ok? - Klar!

Orientierung ist kein Problem.

Wieder ein idyllischer Weg abseits der Hauptstraße.

Ein Strandbad lädt zur Pause ein.

Wer schwimmen will, muss weit laufen.

Sehr weit sogar.

Den schönsten und bequemsten Platz habe ich natürlich.

Das Restaurant Janette zu finden ist keine Kunst.
Es ist das einzige am Ort.

Nanu, hier gibt's ja auch Trikes.

Als Erstes muss ein Radler her.
Jedenfalls bei solchen Temperaturen.

Das Essen ist hier aber auch nicht zu verachten.

Die Saison ist vorbei. Hier “drosselt” nix mehr.

Auf dem Rückweg geht's wieder an der Hauptstraße (76) entlang.

Auf einer Brücke über die Zala ruft meine Frau plötzlich Stopp.
Was wir sehen, können wir kaum glauben.
Im Wasser steht ein gewaltiger Wels,
den wir nach gründlicher Prüfung auf mindestens 120 cm schätzen.
Leider zeigt das verschwommene Standbild nicht
die prachtvolle Erscheinung, die das Auge wahrgenommen hat.

Hier geht's wieder diagonal.

Das Zerren ist des Trikers Los.

Was das schleudernde Auto auf dem Radweg soll,
wird wohl ein Geheimnis bleiben.

Zwischenbericht:
Strecke = 27,32 km
Tempo = 13,5 km/h
Trittzahl = 67 UpM
Temperatur = 36 °C.

Na da bleibt ja noch mindestens ein Grad Differenz
zur augenblicklichen Körpertemperatur
und zum Abdampfen.

Bahnstation Fenekpuszta. Nix los hier.

Diese Umgehung ist mir wegen der Unebenheiten
und der seitlichen Neigung zu riskant.

Da ziehe ich doch den erprobten Umweg über die Straße vor.

Auf der Alternativroute.

Alles frei?

Da bin ich.

Eine ganz einfache Formel:
Bier plus Sprite gibt Radler.

Gut!

Fazit

Weil wir ja immer nur das machen, was uns gefällt,
haben uns die Touren natürlich (alle) Spaß gemacht.

Was andere machen,
muss jeder für sich selbst entscheiden.

Der “Balatoni Körút” (Balaton-Rundweg)
führt sehr oft parallel zu den Hauptstraßen,
ist deshalb oft ausgesprochen ungemütlich
und bei weitem nicht so gut wie er beschrieben wird.

Die übrigen Radwege sind oft viel interessanter,
wenn auch nicht alle in empfehlenswertem Zustand.
Auch da muss jeder seine individuelle Entscheidung treffen.

Ein Reinfall war es für uns nicht.
Aber nochmals muss nicht sein.
Wir haben's ja beim ersten Mal kapiert.

 zurück  Index 2008

Budapest

Alles gesehen - nix kapiert - alles von vorn gucke!

zur Homepage / Neustart:
rt-go-Homepage