rt-go: 2008-09-01

Balaton

Westen – Hevíz und Keszthely

Unser Urlaubsort für eine Woche war Hevíz.
Der berühmte Kurort mit dem großen Thermalsee.

Google Maps zeigt ihn hier.

Ich habe ihn auch gesehen.
Und sogar darin gebadet.
Gebracht hat das aber nichts.
Mir jedenfalls.
Dafür aber dem Betreiber 24 Euro für 10 Stunden.

In der Fußgängerzone findet man
die in solchen Touristenorten üblichen Geschäfte,
aber nichts, was man einkaufen könnte oder sollte.
Die angebotenen Waren sind dank Globalisierung
die gleichen wie bei uns, nur etwas teurer.

In Hevíz haben wir so weit oben auf dem Berg gewohnt,
dass wir spontan beschlossen,
die steilen Straßen einfach nur mit dem Auto zu fahren.

Urlaub und Quälerei passen nun mal nicht zusammen.

Außerdem gibt es einen sehr schönen Radweg
von Hevíz nach Keszthely (Keschdel gesprochen).

Er beginnt direkt am Parkplatz vor dem Thermalbad ...

... und führt durch einen wunderbaren Wald.

Weil die Pflastersteine auf dem weichen Waldboden
nicht ganz fest auf liegen,
singen sie wenn man drüber fährt.
Der Weg ist nicht nur ein optisches,
sondern auch ein akustisches Erlebnis.

Die Fortsetzung ist in bestem Zustand.
Hier gleitet man fast lautlos durch die Gegend.

Der Weg steigt dann mehr als einen Kilometer den Hügel hinauf.
Die Steigung ist aber nur gering. Etwa zwei bis drei Prozent.
Warum diese beiden den ganzen Weg geschoben haben,
konnte ich nicht verstehen.
Auch wenn man bei 30 Grad im Schatten
natürlich etwas in's Schwitzen kommt.

An der Stelle muss man die Hauptstraße (71) überqueren.

Dann  geht's wieder leicht bergab.

Auch kurz vor Keszthely muss man noch einmal
die Hauptstraße (71) überqueren.

Obwohl der Radweg am Ortseingang sowieso endet.

Ab da könnte man auf der Straße fahren.

Kurz darauf habe ich das dann auch gemacht.

Hier steht das größte Schloss Ungarns.
Ein paar Räume könnte man sogar besichtigen.
Aber wozu?

Im Park ist es viel schöner.

Vor dem Schloss beginnt sichtbar der Tourismus ...

... mit Straßenlokalen ...

... und Fußgängerzone.

Am Ende der kurzen Fußgängerzone.

Ein sehr großer Platz,
dessen Zweck und Nutzen uns jedoch verborgen blieb.

Der Balaton ist abgebrannt.
(Natürlich nur das Hotel.)

Die Badeanstalt. Unverkennbar mit Tor und Doppelturm.

Die “Drosselgasse”.
So sagen wir jedenfalls dazu.
Wer die Drosselgasse kennt, weiß warum.

Nicht alle Straßen sind “kultiviert”.
Einige zeigen auch noch den Scharm des Ostblocks.

Ebenso die Plattenbauten, die man allerdings auch bei uns findet.
Auch im dritten Stock kann man übrigens Rad fahren.

Zurück geht's nochmals durch die Fußgängerzone.
In der aber nicht viel los ist.

Und noch einmal durch den Schlosspark.

Zum Abschluss folgt ein Besuch im Supermarkt,
an dem es absolut nichts auszusetzen gibt.

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Balaton Nordwesten

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